Page 61 - MOHR Stadtillu - Ausgabe 257
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Die beiden Sänger der Band Kevin Schwarz und Phillip Nemmert stellten sich dem Interview mit dem MOHR. Foto: Christian Göller
Zahlen, wo wir unterwegs sind, bleibt da we- nig.
MOHR: Jetzt kommt ja euer Album-Release- Konzert in der Sonderbar. Was ist euch da lie- ber? Am Album zu feilen oder live aufzutre- ten?
Phillip: In den letzten Jahren haben wir re- lativ selten live gespielt, weil wir ja über ganz Bayern verteilt sind, da sind Termine schwer zu finden. Wenn wir dann zusammen sind, dann schließen wir uns ein und basteln an den Songs. Das war schon der Hauptfokus der letzten Jahre.
Kevin: Das ist auch punktuell davon abhän- gig, was gerade ansteht. In den letzten ei- neinhalb Jahren war das das Album. Jetzt wo das Album raus ist, haben wir beschlossen, in diesem Jahr mal ein oder zwei Konzerte mehr zu spielen, um wieder mehr präsent zu sein, weil uns das natürlich auch Spaß macht.
MOHR: Darf man euch eine Gitarrenband nennen? Auf euren Songs ist die ja das be- stimmende Instrument.
Kevin: Auf jeden Fall! Wir sind eigentlich eher eine Instrumentalband. Wir als die bei- den Sänger müssen da immer unsere Passa-
gen aussuchen und den Gesang drüberle- gen. Unsere Instrumentalisten sind einfach sehr gut und leben sich in den Songs aus.
MOHR: Bringt ihr den tollen Sound auch auf die Bühne?
Kevin: Wir geben unser Bestes und hoffen, dass es auch immer klappt. Das hängt auch ein bisschen von der Anlage ab, die vor Ort da ist. Bisher haben wir das auch immer ganz gut hinbekommen.
MOHR: Jetzt habt ihr ja ein großes Projekt hinter euch. Leidet ihr da unter einer Er- schöpfungsdepression oder geht es munter weiter?
Kevin: Eigentlich gar nicht. Das ist ja ein Hobby, das wir gerne machen. Und wir freu- en uns, wenn wir nach dem Alltag ein Wo- chenende finden, wo wir dann mal wieder richtig loslegen können. Deshalb ist von Er- schöpfung gar keine Spur, nach Release und Konzert wollen wir wieder neue Songs schrei- ben und weitergehen.
MOHR: Danke für das Gespräch Weitere Info: www.hlwe.de
Das Album-Release Konzert am 31. Januar in der Coburger „Sonderbar“ war ein Riesenerfolg für die Band. Die Fans drängten sich in der Coburger Szenekneipe. Foto: Christian Göller
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