Page 10 - MOHR Stadtillu - Ausgabe 257
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 SPECIAL GUEST AM SONNTAG: STERNE- & TV-KOCH, GASTRONOM, AUTOR
   IN WERTHEIM, MIT SEINER WEIT SICHTBAREN BURG UND DER IDYLLISCHEN TAUBER-MAIN-MÜNDUNG, WURDE ER 1971 GEBOREN UND WUCHS IM ORTSTEIL SACHSENHAUSEN AUF. SEINE ELTERN BETRIEBEN DORT DAS GASTHAUS ENGEL, DAS SICH BEREITS SEIT MEHR ALS 125 JAHREN IN DEN HÄNDEN DER FAMILIE BEFAND.
© Nicky welsh
 RALF ZACHERL
 IM INTERVIEW
Heute wohnt Ralf Zacherl mit seiner Ehefrau Viola in Berlin. Bei "Grill den Henssler", ver- binden er und seine Teamkollegen zusam- men mit Gästen im TV spielerisch das Kochen und kurzweilige Unterhaltung.
Außerdem entwirft Ralf alltagstaugliche Ge- richte. Seine Kochbücher helfen am Feier- abend, schnelle Gerichte auf den Tisch zu zaubern, die gesund und nachhaltig sind, vor allem aber echt gut schmecken.
MOHR: Ralf, bitte gib' uns einen Vorge- schmack: Was für eine Vorstellung planst Du in Coburg?
Ralf: ( lacht) Na ich hoffe eine doch ein Gute, aber Speß beiseite- wir starten mit einem Ringfleischsalat aus der Isaan Küche aus dem Norden von Thailand mit dem Namen Laab Nüah.
Danach werden wir uns einen Spargel - Brot- Salat mit Maibockrücken zubereiten. Ich lie- be beide Gerichte und hoffe auch damit das Puplikum auf dem schwarzen Markt zu be- geistern.
MOHR: Ich schätze, uns erwartet auch die eine oder andere Geschmacksexplosion? Du liebst ja aromatische Speisen...
 Ralf: Ja unbedingt, für mich ist schlecht ge- würztes bzw. langweiliges Essen ein Graus. Oft wird gerade beim Gemüse oder bei den Salaten mit Geschmack und Gewürzen ge- spart, dadurch bestellen wir uns oft die " fal- schen Gerichte " - Schnitzel mit Pommes geht immer.
Meiner Meinung nach ist eine ausgewogene Ernährung der Schlüssel zu einem guten Le- ben, nur dann sollte das ausgewogene Essen auch Spaß machen- ergo sollte es genial ab- geschmeckt sein, denn dann bestellt Mann sich auch mal den Salat statt Schnitzel.
MOHR: Du hast eine hervorragende Ausbil- dung genossen, warst bei namhaften Häu- sern engagiert und hast sogar einen Miche- lin-Stern erkocht?
Ralf: Ja, das ist zwar schon eine Weile her, es war 1997 im Grauen Haus in Oestrich-Win- kel.
Wir waren alle blutjung, ein bißchen verrückt aber vorallem ein super Team. Mein guter Freund Rolf Laudenbach und ich waren die Küchenchefs, Kazuja Fukuhira unser Sous Chef alle mitte /anfang 20.
Wir hatten lange Tage und oft auch sehr lan- ge Nächte. Eine gute verrückte Zeit und mit dem klaren Ziel den Michelin Stern zu erko- chen, was wir dann auch im ersten Jahr ge- meinsam geschafft haben.
MOHR: Wie hat Dich die Zusammenarbeit mit Stefan Marquard geprägt?
Ralf:Ich bin mir sicher ohne Stefan, würden wir Heute kein Interview führen. Ich bin ja nach meiner Ausbildung zu Stefan nach Meersburg in die 3 Stuben gekommen.
Das war mein Einstieg in die Top Gastrono- mie und mit 19 Jahren alles andere als Ein- fach. Ich wollte auch nach 7 Wochen den Be-
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- STADTILLU FÜR COBURG, LICHTENFELS & KRONACH













































































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